+ UNSER GARTENRUNDGANG:: :: Heidebeet :: ::Rundbeet :: ::Weinlaube; :: :: Bauerngarten :: :: Formschnitt :: :: Teich :: :: Gartenfotos :: :: HOMPAGE!!

 








* Heidegartenbereich *

PaulAuf unserem Gartenrundgang sind wir nun an unserem "Heidegartenbeet" angelangt.

Auch in 1995 wurde der Heidegartenbereich begonnen. Schauen wir uns die Gestaltung dieses Bereiches einmal näher an. Der Heidegarten wächst einem nie über den Kopf. Er ist robuster und abwechslungsreicher als mancher von uns glaubt.
Aber: Er gedeiht nur in bestimmten Klimagebieten und auf ganz bestimmten Böden. Beides scheint bei uns zu stimmen, denn wir können uns mit der Heide den Traumvon einer ganzjährigen Blüte erfüllen. Groß muss ein Heidebereich nicht sein, deshalb reichte uns auch schon ein kleiner Teil unserer Gartenlandschaft hierfür aus.
Im Jahre 1995 begannen wir mit unserer Heidefläche. Nach 3 Jahren -also 1998 -zeigte sich unser Heidegarten von seiner ganzen Schönheit. Danach musste er nur noch im Frühjahr nach der Blüte geschnitten werden. Mehr über das Thema "Heidegarten und Heide" unter "HEIDEGARTEN"
Und so sah das Beet dann im Jahre 1999 bzw. 2000 aus:



            

Wer kennt sie nicht, die vielbesungene Heidelandschaft Norddeutschlands, dieLüneburger Heide. Besonders zur Blütezeit ist sie immer wieder ein Naturerlebnis von einmaliger Schönheit.
Diese Faszination läßt sich auch ohne weiteres in unseren Hausgarten übertragen, verbunden mit nur geringem Pflegeaufwand und wenig Arbeit.
Ein Stück "Heidegarten" wächst einem nie über den Kopf, ist robust und abwechslungsreicher als mancher glaubt. Ein Heidegarten kann sich das ganze Jahr über sehenlassen - so viele Arten mit so vielen Blütenzeiten gibt es.
Im Winter hat die Schneeheide (Erica carnea) Hochsaison. Dann folgen die vielen Sorten der Grauheide (Erica cinerea), die bis in den Frühsommer blühen.
Im Sommer selbst gibt es reichlich Heideblüten: von der Moorheide (Erica tetralix) oder der Irischen Heide (Daboecia cantabrica) bis zur Cornwallheide (Erica vagans).

      

Ab Juli blüht auch die Besenheide (Calluna vulgaris), die man aus den Heidegebieten rund um Lüneburg kennt. Ihre Blütezeit endet normalerweise im Oktober/November. Seit einiger Zeit aber gibt es neue Sorten, die sogenannten Knospenblüher. Sie überstehen auch naßkaltes Herbstwetter und zeigen noch im Dezember Farbe.

Heidegärten gehören zu den eher pflegeleichten Gärten, an denen wir lange Jahre Freude haben. Ab und zu empfiehlt es sich aber, der Natur etwas auf die Sprünge zu helfen.
Was etwa in der Lüneburger Heide knabbernderweise die Heidschnucken erledigen, muss im Heidegarten per Hand erledigt werden:
Das Stutzen der Callunen gehört zu den erforderlichen Pflegemaßnahmen. Es ist ratsam, die Pflanzen im April/Mai bis unterhalb der Blütenstände zurückzuschneiden. Damit wird die Blütenbildung angeregt und man verhindert, dass die Pflanzen zu hoch und zu locker werden und an Blühkraft verlieren. Leichtes Düngen fördert den Neuaustrieb und die Blütenbildung. Aber:
Der Heidegarten gedeiht nur in bestimmten Klimagebieten und auf ganz bestimmten Böden. Beides scheint bei uns zu stimmen, denn wir können uns mit der Heide den Traum von einer ganzjährigen Blüte erfüllen.

      

Groß muß ein Heidegarten nicht sein; deshalb reicht uns ein Teil unserer Gartenlandschaft hierfür aus. Im ca. 18 m² großen Bereich wurde der Boden entsprechend vorbereitet und bepflanzt. In 2003 haben wir wieder einen Neuanfang gewagt und das Beet neu bepflanzt und umgestaltet.Es wurde eine Grunderneuerung, aber auch eine Vergrößerung des Heidegartenbeetes vorgenommen. Dabei haben wir berücksichtigt, dass ein Heidegarten eine Miniaturlandschaft ist.
Grundlage sind Heidekräuter als Bodendecker, Bäume und Gehölze als Begleitpflanzen, Steine als ein Strukturelement dienen der Auflockerung. Die Wege wurden naturnah mit Rindenmulch angelegt und darin Platten eingearbeitet. Gerade Linien durch den Heidegarten wurden von uns vermieden.

      

Besonders natürlich wirkt ein Heidegarten, wenn er die Geografie einer Heidelandschaft widerspiegelt. Leicht hügelige Flächen, sanfte Anhebungen und Senken, die künstlich angelegt werden können, eignen sich auch für kleinere Gärten. Natürlich bilden die verschiedenen Heidearten die Basis eines Heidegartens.
Um aber keinen isolierten Bereich zu schaffen, sondern auch Übergänge zu den Bereichen "Hochbeet" und "Eibenbeet" zu erreichen, haben wir die Heidearten mit anderen Pflanzen kombiniert.


Weiter gehts mit Oma und Opa auf unseren Spaziergang durch den Garten . Rundgang
 

© 2015 gartenopa.de

 

.Besucher    ~   

oben